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Halsbandleguan-Portal

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Debatte Verpaarung 1,0 C. collaris x 0,1 C. collaris/Utah


Bild "logo.png" Man schreibt das Datum 10.November 2006. Die aufgeworfene Frage bezog sich ursprünglich auf ein Männchen, das einfach nicht in Paarungsstimmung kam. So manche Diskussion kann auch schon einmal die Richtung ändern. So auch in diesem Fall.
Gleichzeitig möchte ich aber auch feststellen, dass ich hier ausführlicher ausholen muss, damit die Zusammenhänge auch korrekt verstanden werden, bevor ich auf den springenden Punkt kommen kann. Es soll niemand angeprangert werden, es soll nur ein anderer Blickwinkel auch die Chance auf Gehör erhalten.

Bei der ganzen Debatte damals sollte ich wohl vorausschicken, der Kern der Diskussion bezog sich auf eine Veröffentlichung seitens  R. Schumacher (Die kontinuierliche Zucht des Halsbandleguans Crotaphytus collaris (Say, 1823) im Terrarium, mit Hinweisen zur Unterartproblematik), der darin angab eine Verpaarung von C. collaris collaris und C. collaris auriceps (1994 noch als Unterarten bezeichnet) ergäbe eine "Hybridisierung" mit Störungen in der Fortpflanzung bei solchen Bastarden.

Zitat: ...ist bei Nichtbeachtung der Unterartenzugehörigkeit offensichtlich mit Schwierigkeiten bei der Zucht zu rechnen ....
Zitat: Eine Erhebung weiterer Unterarten in den Artstatus ist wegen der aufgetretenen Störungen bei den Bastarden unter Umständen .....

Quelle: Salamandra Band 34 Heft 3 Seite 193-218



Typisches Weibchen "Utah"
Bild "utah.jpg"


Seinen Angaben zufolge wurde ein männlicher C. collaris "collaris" mit einem weiblichen C collaris "auriceps" verpaart. Dies wirft natürlich sofort Fragen auf, weil doch ein jeder wissen sollte, gerade die weiblichen Tiere aus Utah sind aufgrund ihrer Farbenpracht nicht von Männchen anderer Herkunftsgebiete als Weibchen erkennbar und werden sofort als Rivale behandelt. Dazu aber ausführlicher in den Postings aus eben diesem "Halsbandleguan-Portal" hier.

Gleichwohl halte ich dies eher als Teil einer Fabel, denn im Allgemeinen sollte doch jeder Halter wissen (jedenfalls diejenigen die sich auch dafür interessieren und nicht einfach alles als gegeben hinnehmen oder nachplappern), dass mehr als 50% aller in Deutschland gehaltenen Nachzuchten letztlich reine Farbzuchten sind, die mit dem Vorkommen in der Natur so viel zu schaffen haben, wie Peterchens Mondfahrt mit einem Pizzabelag. Herkunftsgebiete oder wie früher als "Unterarten" umschriebene Tiere wurden schon immer kreuz und quer miteinander verpaart, ohne eben darauf Rücksicht zu nehmen, woher die Halsbandleguane ursprünglich stammen. Dies belegen zum Einen die diversen Versuche die in der Vergangenheit der Diskussionsteilnehmer gestartet wurden, zum Anderen belegen dass aber auch die ganzen Tiere, die eben aus Utah x New Mexiko abstammen.

Bild "Import.jpg" Auf dem Bild rechts zu erkennen ein C. collaris/Utah - Import, der für zahlreiche Nachkommen hier in Deutschland gesorgt hat. In meinen Augen eigentlich auch nur eine reine Farbzucht aber leider wird nur dass gut vermittelt, was noch bunter, noch gelbere Köpfe hat und am besten einen leuchtend blauen Körper. Das abgebildete Männchen befindet sich gerade in der Häutung, daher schön pigmentiert. Aus eigener Erfahrung der zahlreichen Anfragen bezüglich Nachzuchten kam immer wieder die gleiche Frage auf: "Haben die auch schön gelbe Köpfe und blaue Körper?" Das jedoch liegt zweifelsfrei auch in der Natur der Sache, denn vermittelt wird nur was eben außergewöhnlich gut gefärbt oder überaus selten ist.

Bild "baileyi.jpg"Ich selber habe mir ausgesucht blaukehlige Tiere gekauft, allesamt aus den Gelegen von 1,2 westlichen Halsbandleguanen (früher als C. collaris baileyi umschrieben) einer Züchterin. In der Aufzucht stellte sich aber heraus, dass einige Tiere mit gelben Kehlen heran wuchsen. Dies lag zweifellos nicht an der Art der Aufzucht, vielmehr daran, das ein "falsches" Weibchen in der Gruppe für Nachzucht gesorgt hatte. So viel dann zur Unterartenproblematik, die letztlich keine ist.

In sehr vielen Diskussionen habe ich zu dieser Zeit immer wieder genau diese Gründe angeführt, dass die weiblichen Tiere eben nicht immer klar, ob nun nach Herkunftsgebiet oder wie die Verfechter bis heute sagen: "nach Unterarten" einzuordnen sind.


***

Um auch dem Urheberrecht genüge zu leisten, habe ich alle pers. Daten wie Avatare und Wohnorte aus den Postings manuell gelöscht.

Bild "1a.jpg"
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Bild "7a.jpg"

Quelle: Datensicherung Halsbandleguan-Portal 4.9.2009

Dies alles wirft natürlich Fragen auf. Ich werde bemüht sein, auch allen Lesern meine Gedankengänge hier kund zu tun. Damit es aber nicht zu ellenlangen Seiten mutiert, spalte ich alles in neue Seiten auf, damit die Übersicht auch erhalten bleibt. Zu jeder folgenden Seite werde ich auch ein eigenes Formular für Kommentare Zur Verfügung stellen.



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